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Wenn die Volksfeste aussterbenschaustellerei

Knapp ein Viertel aller Feste gibt es nicht mehr.

Wenn die Volksfeste aussterben

Im Herbst 2014 konnte die Freizeit- und Tourismusberatung Köln feststellen: In nur zehn Jahren verschwanden 23 Prozent aller deutschen Volksfeste. Außerdem gab sie bekannt, dass innerhalb der letzten zwölf Jahre mehr als 17 Prozent aller Attraktionen von den Festplätzen verschwunden seien.

Inzwischen ist diese Entwicklung weiter fortgeschritten. Die Zahl der Feste habe sich laut DSB mittlerweile auf 10.000 reduziert.

Vor allem kleine Feste sind betroffen

Während die Top-Veranstaltungen auch weiterhin bestehen bleiben, gehen insbesondere die kleinen Feste stark zurück. "Wir kämpfen darum, dass die kleine Kirmes nicht stirbt. Wir leben von der Vielfalt.", so Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, in einem Interview mit dem "Weser Kurier".

Die Gründe für den Rückgang der Feste sind vielfältig. Einige Plätze sind für viele Schausteller nicht mehr attraktiv genug, andere Plätze werden als Baugrund verwendet. Auch die Liste der Probleme für die Schausteller ist lang. Neben den immer weiter ansteigenden Kosten hat das Schaustellergewerbe zusätzlich mit der EU-Norm 13814 zu kämpfen.

Bildmaterial: Kirmestagblatt (Symbolfoto)
Verweise/Quellen: "Weser Kurier"
Datum: 2015-11-15