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Frischer Anstrich für den Flipper

Nach einer Sonderprüfung wird Splitts "Flipper" in der Werkshalle lackiert.

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KMG gewinnt Rechtsstreit gegen Hersteller von Freak Out-Kopienattraktionen

In einem Urheberrechtsstreit erzielte KMG einen Erfolg gegen einen tschechischen Hersteller und einen niederländischen Schausteller.

KMG gewinnt Rechtsstreit gegen Hersteller von Freak Out-Kopien

Der "Freak Out" ist in vielen Ländern von KMG patentiert und wird in den Niederlanden als geistiges Eigentum des Herstellers angesehen. Diese Tatsache kam dem Karussellhersteller zu Gute, als er gegen einen Hersteller klagte, der Kopien vom "Freak Out" produziert und verkauft. Die Argumentation: Der angeklagte osteuropäische Hersteller orientiere sich mit seiner Schaukel in Sachen Stil, Modell, verwendeter Technik, Farben und Dekoration zu sehr am KMG "Freak Out", so KMGs Sales Manager Peter Theunisz. Zudem bestätigt das Gericht die Auffassung, der angeklagte Hersteller habe nicht versucht, die Schaukel deutlich anders als den "Freak Out" zu gestalten.

Auch ein tödlicher Unfall steht im Mittelpunkt

Theunisz weist auch auf einen Unfall in Spanien hin: Drei Menschen starben sofort, ein vierter starb nach etwa fünf Wochen. Das Unglückskarussell war eine vergleichbare Schaukel, jedoch nicht vom Hersteller KMG. Dennoch mussten nach diesem Ereignis alle Schaukeln vom Typen "Freak Out" einer Sonderkontrolle unterzogen werden. Eine Maßnahme, die ein falsches Bild auf KMG werfen hätte können, obwohl die Firma nichts mit dem Vorfall zu tun hatte und keinen Einfluss auf die Sicherheit der Anlagen anderer Hersteller hat. Laut Theunisz stammte die Schaukel, die verunglückte, ebenfalls von einem Hersteller aus Osteuropa.

Bildmaterial: Kirmestagblatt
Verweise/Quellen: "carnivalwarehouse.com"
Datum: 2014-10-23