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Wenn die Volksfeste aussterben

Knapp ein Viertel aller Feste gibt es nicht mehr.

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Das Volksfest als immaterielles Kulturgutschaustellerei

Der Deutsche Schaustellerbund ist für die Schaustellerei in Deutschland die treibende Kraft, was politische Themen anbelangt. Oft treffen sich die Verantwortlichen mit Politikern im Bundestag. Dort ist man der Meinung: Die Volksfeste sind ein fester Bestandteil deutscher Kultur. Aus diesem Grund bewirbt man sich nun als immaterielles Kulturgut durch die UNESCO.

Das Volksfest als immaterielles Kulturgut

Die Bewerbung des DSB wird insgesamt von 43 Bundestagsabgeordneten und zwei Ministerinnen unterstützt. "Anerkennung der gelebten Volksfestkultur in Deutschland als immaterielles Kulturerbe", so wird das Anliegen des führenden Schaustellerbundes genau bezeichnet. Mit ihm will es der DSB mit den Volksfesten auf die Liste der immateriellen Kulturgüter der UNESCO schaffen und damit nach außen verdeutlichen, dass die Feste ein fester Bestandteil der deutschen Kultur sind.

12.000 Veranstaltungen und 3,7 Milliarden Euro Umsatz

Die Zahlen sprechen dabei ganz für sich. Denn neben der Tradition, die hinter den Kirmessen und Volksfesten steckt, spielen die Veranstaltungen auch als Wirtschaftsfaktor eine wesentliche Rolle.
Die UNESCO möchte mit ihren Aktivitäten Kulturgut schützen – das selbe Ziel verfolgt der DSB mit der Bewerbung.

Positive Aussichten für die Bewerbung

In Hinblick auf die Tatsache, dass Volksfeste die deutsche Tradition seit mehreren Jahrhunderten prägen und viele Städte ohne einer Kirmes kaum vorstellbar wären, hat der DSB durchaus gute Chancen, mit seinem Anliegen einen Erfolg zu erzielen – zu Gunsten der deutschen Kultur und Tradition.

Bildmaterial: Kirmestagblatt
Verweise/Quellen: Deutscher Schaustellerbund
Datum: 2014-10-13