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Wenn die Volksfeste aussterben

Knapp ein Viertel aller Feste gibt es nicht mehr.

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23 Prozent der Volksfeste gibt es nicht mehrschaustellerei

Die Kosten für den Unterhalt steigen, gleichzeitig können sie aber nicht auf die Fahrpreise übertragen werden.

23 Prozent der Volksfeste gibt es nicht mehr

Insgesamt sind in den letzten zwölf Jahren mehr als 23 Prozent aller Feste in Deutschland verschwunden. Eine beunruhigende Zahl, vor allem in Hinsicht auf die Tatsache, dass die Liste mit den Sorgen der Schausteller ständig länger wird. Die Kosten drohen den Rahmen einer vernünftigen und sicheren Existenz zu sprengen. Dies macht sich nicht nur am starken Rückgang der Feste, sondern auch an den verkauften Attraktionen bemerkbar – hier verzeichnete die Freizeit- und Tourismusberatung Köln einen Rückgang von gut 17 Prozent.

Die Probleme beschränken sich nicht nur auf die Kosten

In der heutigen Zeit spielen neben dem immer größer werdenden Freizeitangebot auch ganz andere Faktoren eine entscheidene Rolle. So zum Beispiel auch der Immobilienmarkt, der fü Veranstaltungen wie die Bottroper Kirmes gefährlich wird. Denn es sei durchaus realisitisch, dass in Zukunft die Festplätze für den Wohnungsbau genutzt werden soll. Wo nun noch einmal im Jahr Karussells ihre Runden drehen, könnten sich schon bald Wohnblöcke und Häuser erstrecken. Auch Pforzheim ist betroffen.
Der Rückgang ist eine Konsequenz aus der momentanen Wirtschaftslage. Die ruft nämlich immer fortwährende Kostenerhöhungen für die Schausteller, Veranstalter und letzten Endes auch für Besucher auf den Plan. Kirmessen sind vor allem für kleinere Ortschaften nicht mehr lukrativ genug.

Bildmaterial: Kirmestagblatt

Datum: 2014-10-11