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Frischer Anstrich für den Flipper

Nach einer Sonderprüfung wird Splitts "Flipper" in der Werkshalle lackiert.

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Wie der Wettkampf der Türme seinen Lauf nimmtattraktionen

Erst Goetzke, dann Zinnecker, dann Schneider: Seit der letzten Saison scheint der Wunsch unter den Schaustellern, den höchsten transportablen Freifallturm der Welt zu besitzen, größer denn je zu sein.

Wie der Wettkampf der Türme seinen Lauf nimmt

Dabei geht es längst nicht mehr um das Betreiben des Geschäftes, auch die Optik rückt langsam aber sicher in den Hintergrund. Der Kampf um Platz 1 wird fast ausschließlich von Zahlen und Fakten dominiert, mit deren Hilfe man sich von der Konkurrenz abzuheben versucht. Welche Dimensionen dieser Wettkampf, der von Zeit zu Zeit immer mehr Teilnehmer in seinen Bann zieht, annimmt, und wie heftig über Gerüchte rund um die neuesten Attraktionen diskutiert wird, ahnten wohl nur die wenigsten Schausteller und Kirmesfans.

Die Ruhe vor dem Sturm ist wieder vorbei

Es herrschte monatelang Unsicherheit darüber, ob einige der beworbenen Neuheiten jemals erscheinen würden. Die Gedanken der Fans waren vor allem an den "Hangover-Tower" der Firma Schneider gerichtet, denn ebenso plötzlich wie der 100-Meter-Turm angekündet wurde, verschwanden die großen Ankündigungen auch wieder.
Nach mehreren Monaten der Werbepause ging es am vergangenen Dienstag wieder los: Auf der Facebook-Seite des "Hangover-Towers" wurde bekanntgegeben, dass die Neuheit nicht wie bisher angenommen vom Hersteller ABC-Rides gebaut werden würde.
Frische Ware für die Gerüchteküche, denn nun wird – vermutlich bis zum nächsten offiziellen Statement – darüber spekuliert, wer den Bau in die Hand nehmen wird.

Auf neue Rekorde folgen neue Rekorde

Erst im letzten Jahr war es die Firma Goetzke, die auf dem Münchner Oktoberfest mit einem 80 Meter hohen Turm "Skyfall" die Aufmerksamkeit auf sich richtete. "Der höchste transportable Freifallturm der Welt!" – ein Slogan, der den "Skyfall" bis heute ziert. Und das, obwohl Zinneckers "Mega King Tower" einen freien Fall von 88 Metern verspricht. Verwirrend, denn eigentlich handelt es sich bei den beiden Türmen um das gleiche Fabrikat des österreichischen Herstellers Funtime.
Dass nun eine 100 Meter hohe Neuheit die deutschen Festplätze bereisen und damit das Flaggschiff der Freifalltürme darstellen soll, ist nicht wirklich verwunderlich.

Neue Fahreffekte für neue Freifalltürme

Wer denkt, bei einem Freifallturm gäbe es nur einen Effekt, nämlich den Fall selbst, irrt sich. Erst vor Kurzem ging die Firma Ordelmann aus den Niederlanden mit einem Turm auf Reisen, der über eine drehende Gondel verfügt. Hersteller: Funtime. Auch für den "Hangover-Tower" ist dieser Fahreffekt geplant und neben der Höhe von 100 Metern eines der Alleinstellungsmerkale. Allerdings kündigt auch Zinnecker für den "Mega-King-Tower" einen neuen Effekt an, über ihn kann bisher auch nur spekuliert werden.
Bei Schneiders "Hangover-Tower" sind neben der drehenden Gondel zwei weitere Effekte mit eingeplant. Die Saison 2015 wird zeigen, welcher Schausteller die "besten" Effekte verbaut und damit vielleicht sogar das scheinbar endlose Kopf-an-Kopf-Rennen für sich entscheidet.

Bildmaterial: Kirmestagblatt

Datum: 2014-10-10